Was geht mich der Friede an?

Anmeldungen

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9 bis 10.30 Uhr

Kurzinformation zum Workshop:

Angeleitet durch einen kurzen Bibeltext nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst subjektiv Stellung zu der Themafrage des Workshops: Was geht mich der Friede an?

Dass wir immer wieder Gewalt und Unfrieden erleben, ist aus unterschiedlichsten Perspektiven bearbeitet worden. Der Workshop lädt ein, hier die evolutionstheoretische, also mensch-heitsgeschichtliche Perspektive einzunehmen. Aus dieser Sicht bearbeiten wir gemeinsam die Geschichte von Kain und Abel (Gen. 4) und entdecken die Geschichte, die hinter dieser Geschichte steht. Deutlich wird eine realistische Anthropologie, die für nicht wenige biblische Texte charakteristisch ist.
Der Workshop redet nicht der normativen Kraft des Faktischen das Wort, sondern will helfen, angesichts von Fakten normative Entscheidungen zu treffen, die auch religionspädagogisch bedeutsam sind.
Dabei kommen wir Gottesvorstellungen auf die Spur, die gewaltminimierend wirken. Wir betrachten Kinderzeichnungen und empirische Untersuchungen, die etwas über die Haltungen von Kindern und Jugendlichen zu Gott und Globalität, Krieg und Frieden aussagen.

Wie können wir dazu beitragen, dass Heranwachsende ihre Hoffnung nicht verlieren und Visionen vom Frieden ihnen etwas sagen? Ein Bilderbuch erzählt uns eine Geschichte über die Geschichte von Kain und Abel. Mit beiden Figuren gehen wir auf den Grund ihres Konfliktes zurück, dort wo eine Wende zur Versöhnung möglich ist.

In Kleingruppen zu verschiedenen Altersstufen können wir uns weitere friedenspädagogische Zugänge aneignen und gemeinsam beurteilen.

Ansprechpartnerin: Ulrike Baumann

Workshop Protokoll

Während eines Workshops werden Ergebnisse, Links und Handouts von den Teilnehmenden in einem gemeinsamen Online-Dokument (Etherpad) gesammelt.

Für die Teilnahme eingetragen: (max. 20)

  1. Andreas Ziemer, PTI der EKM (Drübeck)
  2. Uwe Martini, rpi der EKKW und der
  3. Kirsti Greier, Comenius-Institut
  4. Dr. Simone Wustrack
  5. Gerhard Maag, ptz Stuttgart
  6. Roland Deinzer, GPM Erlangen
  7. Martin Wünsch (Comenius-Institut)
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